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Auf die große Schwester ist aufzupassen!

„Egal wo du geboren bist, du musst die Sprache deiner Mutter können!“, sagen die Cherokee-Indianer, mit denen wir gleich denken.
Heute schloss Malena in München ihre Ausbildung mit den beiden Sprachen ihrer Wiege, Deutsch und Bulgarisch ab.

Das Abiturfest eines Mädchens ist anders als das eines Jungen. Das möchte ich als Mutter sagen, die in zwei darauffolgenden Corona-Jahren mit diesem Fest Erfahrung gesammelt hat.
Wieder mal reichte das Erlaubte nur für die Verleihung der Diplome im Autokino. Das störte aber die Kinder nicht dabei, den Vormittag aus vollem Herzen zu genießen, mit den herrlichen Kleidern zu defilieren, geordnete Haare, Täschchen waren nicht nötig.

Dieses Jahr durften sie sich umarmen und zusammen Bilder machen, blaue und gelbe Luftballons steigen lassen. Wir konnten auch Wolle und Milinko an dem Fest teilhaben lassen – sie schauten sich von der Höhe das Gelände wachend an. Auf die große Schwester ist aufzupassen!

Und wenn ich beim Fotografieren blinzelte, war es mir so, als ob ich immer wieder meine kleine „Nena“ vor mir sehe, auf meinen Schuhen hoch gekraxelt, blonde Zöpfchen im Lachen zurückwerfend.
Nicht, dass sie so schnell gewachsen ist, nein. Anscheinend gewöhnt man sich an das Heranwachsen einfach nicht 🙂

„Ein wunderschönes glückliches Leben voller Liebe“, schrieb sie auf den Wunschzettel, der mit dem gelben Luftballon zum Himmel flog.
Himmel über uns, ich weiß, dass du liest! Ein reiner, dich liebender Weg vor dir, liebe Malenka!

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