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ABI 2020 – die Besten des Jahrzehnts gehen

ABI 2020 – die Besten des Jahrzehnts gehen 🙂

Zuhause fingen wir mit einem leckeren Guten Morgen an und kleine Überraschungen zum Fest 🙂

Radostina Trifonova, die Bulgarisch-Lehrerin von Maxi, grüßte ihn zu seiner Abifeier. Wie klein war ihr Schüler vor 12 Jahren, mit seiner Bulgarischfibel vor ihr stehend

Mit traditionellem bulgarischen Zinnkessel voller Wasser, ausgeschüttet vor Maxis eilenden Schritten und mit dem Muttersegen, fuhren wir zum Fest. Damit seine Füße nur gute Wege angehen!

Die Ereignisse auf unserem Planeten brachten die Europäische Schule auf die Idee, die Abiturfeier im Autokino Aschheim zu veranstalten. Alle bleiben im Auto. Ohne Aussteigen. Nur der Abiturient, der nach einer bestimmten Ordnung und mit der Maske zum Podest geht um sein Diplom zu empfangen. Die Stimmen wurden über das Autoradio empfangen, was zusammen mit dem häufigen Hupen statt Händeklatschen zu mehreren leeren Autobatterien führte. Unsere Batterie machte da natürlich mit! 🙂


Selbstverständlich streamte ich Maxis Minuten auf der Bühne über Whats up für seine Oma und seinen Onkel in Bulgarien, was wohl, angesichts der vor Aufregung zitternden mütterlichen Hand unglaublich „sichtbar“ war 🙂 Gleichzeitig musste ich ja auch für Lärm sorgen – damit man weiss, aus welcher Ecke des Autokinos die Eltern kommen 🙂 So war die Festordnung – Musik von überall!

Es fehlte auch nicht an einem LKW MAN, dessen Hupe von niemandem zu übertrumpfen war 🙂

Nach alten Bulgarisch-Ungarisch-Polnischen Traditionen versammelten wir uns zu einem kleinen Familienabendessen. Das bulgarische Pitabrot Pogacha brachen die Abiturienten in großen Stücken entzwei – ein eigens für sie gebackenes Segensbrot – damit ihnen das neue Wissen, das sie als Studenten erwerben, schmeckt, damit gute Emotionen und Eindrücke in der Zukunft auf sie warten.

In Ungarn, erfuhren wir, ist es eine Tradition, dass die Abiturienten eine kleine von den jüngeren Schülern (in diesem Fall der Schwester von Maxis Freundin) selbstgenähte Tüte bekommen. Darin sind ein kleiner Beutel mit Salz, eine symbolische Pogacha (Pitabrot) aus Salzteig, eine Münze, ein Geschenk und ein Gedanke für unterwegs. Der schöne Gedanke, den die Familie ausgesucht hat, ist von Goethe:
„Heute geh ich. Komm ich wieder,
Singen wir ganz andre Lieder.
Wo so viel sich hoffen läßt,
Ist der Abschied ja ein Fest.“ (Goethe)


Gemeinsame Bilder vom Abi-Jahrgang gab es dieses Jahr keine. Im Rahmen unseres kleinen Festes durften wir die Frische, die Liebe und die Hoffnungen von drei achtzehnjährigen Kindern aufnehmen. Mit den Anzügen und den ungewohnten Krawatten, mit dem Lachen und Necken der Schuhe mit hohen Absätzen, und mit den Erzählungen über einen lang ersehnten aufregenden Tag.

Auf eine gute Zukunft, liebe Kinder Maxi, Szofia und Michal!

 

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